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MacBook & Surface Pro meets Fedora

Heute mal ein spezielles Thema, zu dem ich jetzt doch eine kleine Reihe an Blogbeiträgen posten möchte. Es geht um den Einsatz von Linux auf einem Desktop, im Speziellen auf meinem Surface Pro und auf dem etwas in die Tage gekommenen MacBook Air meiner Frau. Vorweg möchte ich sagen, dass beide Geräte schon etwas in die Tage gekommen sind.

Im Detail handelt es sich um ein Microsoft Surface Pro 3 mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 64 GB SSD. Mein Mädel hat einen i5 der 4. Generation verbaut. Hier gibt es die genauen Spezifikationen dazu.

Auch das MacBook Air meiner Frau stammt aus 2011 hat 4 GB Arbeitsspeicher und eine 128GB SSD.  Als CPU werkelt auch ein i5 in ihm.

Beide Geräte hatten das Problem, dass sie über die Jahre einfach immer langsamer wurden und die Betriebssysteme, zum einen Windows als auch Mac OS X nicht mehr in der aktuellsten Version unterstützt wurden. 

Da die Geräte aber nach wie vor einwandfrei funktionierten, suchte ich nach einer brauchbaren Lösung, um diese weiterhin mit aktueller Software betreiben zu können. Meine Wahl fiel auf Fedora, da man hier im Gegensatz zu Ubuntu wesentlich neuere Körle und auch Paket Version erhält. Zum anderen unterstützt Fedora aufgrund seiner Enterprise Gene auch Secure Boot.

Zum Zeitpunkt der Installation von beiden Geräten ist die Version Fedora 37 aktuell.  Die Installation auf meinem Surface Pro verlief ohne Probleme und es waren inklusive der Grund Anwendungen wie E-Mail, Web Browser und Office Paket ca. 4 GB  Speicherplatz belegt.Zu meiner Verwunderung funktionierte neben der Microsoft Tastatur auch der Touch inklusive Stift direkt. Lediglich die app xournalpp habe ich dazu installiert. 

Die Installation auf dem Macbook verlief nicht so problemlos.  Leider konnte während der Installation der Bootloader die notwendige Mac EFI Partition nicht korrekt installiert werden, sodass die Installation fehlschlug. Nach einiger Recherche kam wohl ein Bug nach dem Beta Release hinzu, sodass ich mich entschieden habe, mit einer Fedora 36  die Installation durchzuführen und später das System auf das letzte Release  hoch zu patchen. Nach diesem kurzen Workaround lief auch dieses System mit Fedora 37.  einzig  mussten die Module für das Broadcom WiFI  Modul manuell nachinstalliert werden,  da die mitgelieferten unbenutzbar waren.

Als kurzes Zwischenfazit nach nun vier Wochen Testphase ist zu sagen, dass beide Geräte im Vergleich zu vorher  wieder sensationell täglich eingesetzt werden können.  als kleines Krönchen ist zu erwähnen, dass die Akkulaufzeit aufgrund  des schlanken Betriebssystem is wieder mehr als vier Stunden bei beiden Geräten beträgt.

Gerne werde ich euch in der nächsten Zeit noch einige kleine HowTos zu diesem Bereich bereitstellen.