tar auf einen remote Server per ssh

Wie kann man per tar direkt auf einen remote Server schreiben? Warum möchte man direkt per tar auf einen remote Server sichern? Diese Fragestellung tritt speziell dann auf, wenn man auf den zu sichernden Server nur wenig verbleibende Disk-Kapazität hat. Typischerweise sind das dann Datenbankserver, oder wie in meinem Fall Webserver, die eine OwnCloud Instanz hosten. Da auch im Web der Festplattenspeicher teuer ist, nutze ich mein NAS zu Hause zu die Daten zu sichern. Hier steht ja in gewissem Maße unbegrenzter Speicherplatz zur Verfügung.

Also gut, dann erzeugen wir ein Archiv und pipen die Ausgabe direkt per SSH auf den Remote Speicher um.

Nun wird das erzeugte Archiv direkt auf den SSH Server umgeleitet.

Müsst Ihr nun ein Backup wieder herstellen, so könnt Ihr das auch, ohne das Archiv kopieren zu müssen:

 

Limit CPU usage on Linux

Kürzlich stand ich vor dem Problem, dass einer meiner VPS Server immer vom Hoster gestoppt wurde. Dieses Problem tritt häufig auf, wenn bei einem 1 vCPU Server der CPU-load länger als 10 Minuten über 1.00 liegt.

Zur Lösung des Problems habe ich das Tool CPULIMIT entdeckt. Es gibt es auf Ubuntu & Centos / bereits als pre-kompiliertes Paket un kann einfach via apt-get oder yum installiert werden.

Im Anschluss habe ich ein Skript zu start eines Daemon hier /usr/bin/cpulimit_daemon.sh angelegt, mit diesem Inhalt:

Um das Skript ausführen zu können müssen noch die Berechtigungen geändert werden:

Um nun den Job zu starten einfach ein Skript wie folgt unter /etc/init.d/cpulimit anlegen:

Nun noch die Berechtigungen ändern:

Um das Skript auf CentOs zu starten habe ich es einfach am ende von /etc/rc.config eingefügt. somit wird es nach dem Booten automatisch gestartet und limitiert dann die CPU intensiven Jobs.

Quelle: http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=992706

Langsamer ssh login

Heute habe ich mich gefragt, warum der Login auf einem durchaus schnellen i5 ssh Server mehrere Sekunden benötigt, bis die Passwort abfrage kommt.

Zuerst einmal habe ich versucht herauszufinden woran es hackt:

Im Anschluss habe ich geschaut woran es hackt und habe dann auf dem Server den Versuch der Namensauflösung gesehen.
Als ich die Namensauflösung abgeschaltet hatte war es dann auch wieder schnell.

Hierzu einfach in die sshd_config folgendes eintragen:

Im Anschluss dann noch ein

Ab sofort sollte der Login wieder schnell sein!

froxlor in 5 minuten installieren

Der eigene vServer, was nun?froxlor

Um euch schnell einen eigenen Server aufzusetzen und zu betreiben, gibt es viele Anleitungen im Netz. Hier nun eine Anleitung wie Ihr Euren Server innerhalb weniger Minuten an den Start bringt und verwaltet.

Ich gehe davon aus, das der vServer auf Debian setzt und frisch installiert ist.

Zunächst einmal, muss man die Froxlor-Paketquellen einfügen.

Hier nun folgendes einfügen:

Im Anschluss müssen noch die GPG-Keys bekannt gemacht werden.

Jetzt wird Froxlor Installiert

Während der Installation werden Euch einige Auswahldialoge gezeigt. Hier bitte wie folgt antworten:

  1. Im Dialog „Configuring courier-base“, Nein auswählen
  2. Root-Passwort für MySQL festlegen

Nach einigen Minuten ist die Installation erledigt und Froxlor steht nun unter http://<IP des Servers>/froxlor zur Verfügung.

Bei Debian Jessie muss dass DocRoot im Apache nachgeändert werden, anderenfalls ist das UI nicht verfügbar.

MySQL 5.6 LOW Memory VPS configuration

Nachdem ich spontan meine Cloud umziehen musste … Nein, nicht weil er kaputt gegangen ist, die Performance war sehr schlecht und der Apache auf dem Shared Hoster lief äußerst inperformant und instabil.

Als alter „Schotte“ hab ich mir ein VPS gesucht, der möglichst viel Speicherplatz bietet. Mir war es dabei nicht so wichtig, möglichst viel CPU oder RAM zu haben. Meine Wahl fiel auf den Hoster 1fire.de.

1fire

Der Service-Plan war genau das was ich gesucht habe:

1fire_Plan

Nach der Installation aller nötigen Dienste wie Apache, Postfix und MySql wurde klar, bei der Speichernutzung muss ich etwas aufpassen. MySQL hat sich von dem 1024 MB direkt mal 800MB gekrallt. Das geht natürlich nicht 😉 Also was tun?

Ich habe MySql 5.6 im Einsatz hier sind die Änderungen die ich unter [mysql] eingefügt habe.

Hier noch der vergleich in Munin und htop

memory-day-server4-mysql-optimize server4_mem

An der Aktuellen Messung kann man schön erkennen, dass das System nun kaummehr beginnt zu swapen.

Das wars auch wieder!

Stay tuned!

[HowTo] LNMP – VPS mit wenig Ressourcen Nginx & PHP

LNMP-debianvps-300x257Wollt auch Ihr Eurer eigener Herr über einen Server sein? Scheut Euch aber einen dedizierten Root-Server zu mieten? Die Lösung sind kleine vServer, die Euch vollen Admin Zugriff erlauben. Ihr seid euer Herr.

Hat man ein „Low powered“ VPS mit wenig CPU & RAM, muss man genau hinschauen was man installiert. Eine Möglichkeit Ressourcen zu sparen ist, anstatt dem weit verbreiteten Indianer (Apache) auf den schlanken Nginx Webserver zu setzten.

Hier ein kleinen HowTo, wie Ihr Euren VPS mit Nginx & PHP einrichtet.

Als erstes sollte man die „Dotdeb“ Quellen zu seinem System hinzufügen.Hierzu bearbeitet man die Sources von apt (/etc/apt/sources.list)

und fügt am Ende einfach diese Zeilen ein:

Um die Paketquellen nutzen zu können, müsst ihr den „Repository-Key“ noch hinzufügen, indem ihr folgende schritte ausführt:

Der nächste Schritt ist optional. Ihr könnt dem System eine höhere Priorität für die DetDeb Paketquellen geben, müsst dies aber nicht. Einfach diese Datei anlegen „/etc/apt/preferences.d/dotdeb“

folgenden Inhalt einfügen:

Um zu checken, aus welchem Repository nun die Pakete installiert werden einfach folgenden Befehl ausführen.

Jetzt geht’s erst richtig los

Mit dem folgenden Befehl installiert Ihr Nginx & PHP

Jetzt schnell noch ein Root Verzeichnis für den Webserver anlegen

Seit Nginx 1.4 werden die Seiten ähnlich wie bei Apache im Ordner /etc/nginx/sites-enables konfiguriert. Hier sollten Symlinks zu files im Verzeichnis /etc/nginx/sites-available erzeugt werden.

und folgenden Inhalt einfügen:

Jetzt besagten Symlink erzeugen:

Und fertig … Neginx neu starten

Legt nun eine Datei (phpinfo.php) in /var/www an und ruft diese im Browser auf.

Wenn Ihr jetzt einen Fehler bekommt „502 Bad Gateway“, dann müsst Ihr noch folgende Zeile in der Datei (/etc/php5/fpm/pool.d/www.conf) ändern:

PHP durchstarten und fertig 🙂

Alles zu Thema MySQL blogge ich demnächst.

Natürlich könnt Ihr auch hier die bereits geboggten Performance Enhancements eines PHP Caches nutzen.

 

 

Apache und PHP Performance Tuning in Debian [HowTo]

Heute möchte ich kurz zeigen wie Ihr Eurem Apache/PHP WebServer mehr Power gebt.

Es gibt diverse Möglichkeiten, eine Webseite zu beschleunigen. Zuvor hatte ich schon darüber gebloggt wie Ihre den Datenstrom zwischen Server und Client packt um die Transferzeiten zu minimieren. Auf dem Server müssen die Webseiten aber erst aufbereitet werden, bevor diese transferiert werden können. Ein großen Vorteil haben statische Elemente wie Bilder, Html-Seiten etc. Setzt man jedoch PHP ein, muss die Seite immer geparst und interpretiert werden. Diese Operationen benötigen Zeit, und belasten auch die Leistung des Servers.

Setzt man auf Caching Mechanismen kann man ohne Verlust der Webseitendynamik einfach „statische“ Seiten erzeugen. Ein Liste der Verfügbaren PHP-Chaches findet Ihr hier. Ich persönlich habe mich für den Einsatz des APC (Alternative PHP Cache) entschieden.

apcphp

Die Installation auf Debian ist denkbar einfach durchzuführen.

Es werden nun alle notwendigen Pakete installiert. Um die neue Funktionalität nutzen zu können, muss der Apache noch einmal durch gestartet werden.

Beim Besuch Eurer Seite solltet Ihr nun einen ordentlichen Performance Zuwachs merken. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, ob der APC richtig läuft, dann legt einfach ein Datei (phpinfo.php) mit folgendem Inhalt an und ruft diese im Browser auf:

Das Ergebnis sollte in etwas so aussehen:

phpinfo

Sucht einfach nach APC auf der Seite um zu validieren ob der Cache läuft:

phpinfo_apc