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MySQL Dump richtig Importieren

mysqlJetzt noch ein schneller Tip für heute. Wie bekommt man den MySQL Dump wieder richtig eingespielt? Ich habe immer wieder
das Problem, dass dieses ä,ö und ü nicht korrekt wiederhergestellt werden.

Eigentlich ist es ganz einfach, wenn er Dump im utf8 Format erzeugt wurde, das einfach beim Import mit angeben.

mysql -u root -p --default-character-set=utf8 database < database.sql

 

samba4 als Backup DC für Windows Server 2012 R2

ubuntulogoWenn Ihr, wie auch ich, ein Active Directory zu Hause betreibt, liegt das Bedürfnis von Ausfallsicherheit Nahe. Gerade wenn es um die Zentrale Einrichtung von Benutzern und auch Passwörtern geht steht der Sicherheitsgedanke im Vordergrund. Egal ob der primäre Domainenkontroller auf Windows setzt oder auf Linux, so funktioniert das Setup des 2ten Domainkontrollers gleich.

Der Einfachheit halber gehe ich davon aus, dass die eingesetzte Distribution bereits ein Samba 4 mitbringt. Zu empfehlen it ein Samba > 4.2 da es sonst mit Windows 8/10 und dem Credential Manager zu Problemen kommen kann. Ich persönlich empfehle den Einsatz von Ubuntu oder aber Debian. Bei Debian ist Jessie (v8) oder aber Ubuntu 14.04/15.04/16.04 (Testing) zu empfehlen. Ist ein aktuelles Samba nicht verfügbar, so könnt Ihr in meinem Compileguide ein aktuelles Samba selbst kompilieren.

Nun geht es mit der Installation mit Samba los, hierzu benötigt Ihr natürlich root Rechte.

sudo apt-get update
sudo apt-get install samba

Anschließend entfernen wir die distributionseigene Konfiguration.

cd /etc/samba
mv smb.conf smb.conf.bak

Eigentlich ist die Arbeit jetzt erledigt, wir müssen jetzt nur noch der Domaine beitreten und unser Samba zum AD Controller promoten. Wenn alle DNS Einträge passen, geht es jetzt los:

sudo samba-tool domain join <Domain> DC -Uadministrator --realm=<FQD> --server=<running DC>

Example
samba-tool domain join home.tschoerner.eu DC -Uadministrator --realm=home.tschoerner.eu --server=frankfurt.home.tschoerner.eu

Wenn alles durchgelaufen ist, hat euer Linux nun folgende Rollen:

  • Backup AD Controller
  • DNS Server

Raspberry Pi Images auf SD brennen unter Linux/OSX

Aktuell liegen der Einfachheit halber die Raspberry Distributionen als Image vor. Häufig stellt man sich nun die Frage, wie bekomme ich das Image nun auf die SD-Karte. Unter Windows kann man einfach das Tool Win32-DiskImager nutzen, welches sich zu schreiben von Images als auch zu lesen eignet.

Unter OS X oder Linux findet man deutlich weniger Information zu diesem Thema, aber eigentlich geht es hier noch viel eifacher. Hat man das Image heruntergeladen, liegt es typischerweise als „.img“ Datei vor. Jetzt kann man das Image einfach mid dd auf die SD Karte schreiben. dd ist bereits bei OS X und auch bei Linux im minimal Umfang enthalten.

sudo dd bs=1M if=/home/felix/Downloads/2014-12-24-wheezy-raspbian.img of=/dev/mmcblk0

 

lxc usb passthru

Heute mal etwas ausführlicher, deshalb noch ein weiterer Blog zum Thema LXC.

Zuhause habe ich noch einen Farblaser von Samsung. Leider hat der Laser weder einen Netzwerkanschluss noch versteht er AirPrint beziehungsweise Google Cloud Print. Nichts einfacher als das dachte ich mir, und erzeugt einen Ubuntu LXC Gast. Im Anschluss habe ich die Konfiguration des Containers wie folgt bearbeitet. Nach einem Neustart des Containers war das USB gerät, in meinem Fall der Drucker, verfügbar.

lxc.cgroup.devices.allow = c 189:* rwm
lxc.mount.entry = /dev/bus/usb dev/bus/usb none bind,optional,create=dir

 

lxc Gast mit neuen Ubuntu releases

So nachdem ich lange Zeit nichts mehr gebloggt habe, ist es mal wieder Zeit.

Kürzlich stand ich vor dem Problem, dass ich auf meinem LXC Host (ubuntu 14.04.3 LTS) keine test „releases“ von Ubuntu als Gast anlegen konnte.
Obwohl alle Vorbedingungen erfüllt waren, konnte ich kein „xenial“ Gast erzeugen. Debootstrap endete immer mit einer Fehlermeldung.

Da ich noch ein weiteres Problem mit dem Erzeugen von Container hatte beschloss ich zunächst einmal das Erzeugungsskript zu ersetzen. Hierzu habe ich das aktulle lxc-ubuntu aus den Git geladen:

sudo su
cd /usr/share/lxc/templates/
mv lxc-ubuntu lxc-ubuntu.bak

wget https://raw.githubusercontent.com/lxc/lxc/master/templates/lxc-ubuntu.in
mv lxc-ubuntu.in lxc-ubuntu
nano lxc-ubuntu

Im Anschluss noch die Pfad Variablen wie im Original Skript setzen.

Leider half das nur bedingt. Ich konnte nunmehr wieder alle releases erzeugen, außer xenial. Hierzu fehlte noch ein symbolischer link im debootstrap Ordner.

sudo su
cd /usr/share/debootstrap/scripts/
ln -s gutsy xenial

Im Anschluss war es kein Problem ein Gast auf Basis von Ubuntu Xenial zu erzeugen

sudo su
lxc-create -n tokio -t ubuntu -- --release xenial

Viel Spaß beim testen von Ubuntu Xenial.

Spotify auf Ubuntu

Ja es geht, Spotify ohne wine auf Ubuntu.

1. Füge diese Zeile zu Deiner Liste der Repositorys hinzu,

nano /etc/apt/sources.list
deb http://repository.spotify.com stable non-free

sudo apt-key adv --keyserver hkp://keyserver.ubuntu.com:80 --recv-keys 94558F59

sudo apt-get update

sudo apt-get install spotify-client

Das wars, jetzt sollte es so aussehen …

Bildschirmfoto vom 2014-10-24 12:00:14