OpenMediaVault/Debian Wheezy Kernel 4.6 ready to download

Heute habe ich die Zeit genutzt und den 4.6er Kernel für Debian Wheezy, respektive für OpenMediaVault kompiliert.

Bei dieser Version sind die USB Module fest im Kernel, somit könnt Ihr ohne Probleme von einem USB-Stick booten. Zusätzlich habe ich die e1000 Module in den Kernel kompiliert.

Hier könnt Ihr die Kernel herunterladen.

Installieren könnt Ihr die Kernel wie immer mit:

Viel Spaß damit ….

Debian/Ubuntu bootet nicht, da das Root Device nicht gefunden werden kann

Hallo,

häufig habe ich gesehen, dass User nach dem Kompilieren eines eigenen Kernels auf das Problem stoßen, dass das System nicht mehr bootet. Im speziellen tritt das Problem bei User auf, bei denen das Root device nicht auf einem SATA,SCSI oder SAS befindet, oder aber der Chipsatz spezielle Treiber braucht. So auch bei mir.

Mein Server bootet von einem USB3 Stick, so dass beim Booten schon das XHCI Modul verfügbar sein muss. Ein typischer Indikator ist die Meldung:

2016-03-04 13_18_41-Photo Station 6

Hierzu einfach beim Kompilieren die USB Module, oder aber Chipsatz-Module in den Kernel mit aufnehmen. Beim aus führen von make menuconfig einfach die benötigten Treiber mitkompilieren (als Beispiel USB Block Treiber).

Device Drivers –> USB Support

2016-04-10 11_40_0 2016-04-10 11_40_50 2016-04-10 11_41_15

 

OpenmediaVault, J1900 und der Kernel 4.4

Nach vielen Problemen mit dem 3.16 er Debian Backport Kernel, hatte ich mich im Dezember 2015 dazu entschieden mein NAS auf den 4.x Kernel zu heben. Die war jetzt doch ein längerer Prozess, da es mir einfach nicht gelingen wollte einen Kernel zu bauen welcher von USB bootet.

Es gibt zwar einige Anleitungen wie man den Kernel baut, im speziellen auch für OpenMediaVault, doch leider beinhalten diese keinen USB ohci Treiber. Das System bleibt dann mit folgendem Fehler beim Booten hängen:

2016-03-04 13_18_41-Photo Station 6

Das Problem liegt darin, dass das System das Root-Device nicht findet. Ich boote mein NAS von einem USB Stick am USB3 Port. Nachdem ich nun die USB Storage Module fest im Kernel mit-kompiliere bootet das System auch wieder.

Gerne Stelle ich Euch noch meine „Kernel“ für OMV zur Verfügung!

linux-image-4.4.1-amd64_06+custom+fts_amd64.deb

linux-headers-4.4.1-amd64_06+custom+fts_amd64.deb

Installiert werden diese dann mittels des Befehls:

Hier noch ein link zu meinem Kernel-Ordner

Openmediavault Kernel

Bei Kernelversionen > 3.10 (Version 3) und Kernel Versionen > 4.1.6 musste ich mit dem Argument „intel_idle.max_cstate=1“ arbeiten. Hierbei steigt jedoch die Stromaufnahme an. Das Setting muss in „/etc/default/grub“ eingepflegt werden oder im Bios.

 

 

Lebensdauer von Flashdrives unter Debian/Raspbian/Openmediavault verbessern

Nachdem ich mittlerweile etliche Flashdrives, SSDS & SD-Karten in meinen PIs & Server verschlissen habe, dachte ich mir nun, dass es wohl Sinn macht, mich dem Thema mal etwas genauer anzunehmen.

Nach einigen Recherchen im Internet, gibt es grundsätzlich 2 verschiedene Ansätze. Zum einen den, das Haupt OS generell schreibgeschützt aufzusetzen, oder den, verschiedene Verzeichnisse nur in eine Ramdisk zu legen. Ich habe mich für den 2ten Weg entschieden. Und mein OpenMediaVault dementsprechenden gemoddet.

Ich setzte dabei das Paket fs2ram ein. Dieses ist ähnlich der fstab aufgebaut. Im Gegensatz zu einem normal tmpfs mount, können hier Struktur & Daten gesichert werden. Das Paket ist nicht im Standard Repository, und muss manuell geladen und installiert werden.

Für /tmp sollte der Eintrag in /etc/fstab wie folgt schon vorhanden sein, wenn nicht einfach einfügen zudem auch noch das „defaults,noatime“ bei dem Root-Device einrichten:

Installation von fs2Ram auf allen Platformen (ARM, X32 & X64)

Dies ist meine fs2ram.conf von OpenMediaVault:

Nach den Änderungen sollte man das System einmal durchstarten.

Falls Ihr eine Disk im System als Root-Disk habt, könnt Ihr noch mit „hdparm“ herumspielen.

 

 

 

Openmediavault Disk IO on Linux and Windows vBox Guest

Da man ja bekanntlich ;D zwischen den Jahren nicht viel zu tun hat, habe ich heute die Kernel Logs meines NAS auf Basis von OpenMediaVault geprüft. Mir fiel dabei auf, dass der aktuelle Kernel von Wheezy keine optimale Unterstützung für die von mir eingesetzte j1900 CPU (Intel ARK).

Nachdem ich mit einen „Custom“ Kernel genaut habe, passen jetzt auch die non-free treiber zum j1900. Dieser unterstützt jetzt auch im Burst-mode 2.4 Ghz.

Wenn jetzt also die Treiber besser passen, dachte ich mit, teste ich noch schnell mal den IO auf mein internes RAID5 (3x WD RED). Eine einfache Messung habe ich auf der Konsole mittels dd durchgeführt.

Test 1: 8k Länge & Anzahl 256k

Test 2: 8K Länge & Anzahl 512k

In einem VirtualBox Windows Gast habe ich eine Messung mit Cristal Mark gemacht. Auch hier war ich mit der Leistung durchaus zufrieden.

cristal_mark_LYON_TerminalServer_VM_test2

Als Vergleich noch mein Laptop mit SSD & HDD:

SSD:

SSD_c-Drive

HDD:

HDD_D-Drive

Mit der Disk-Performance meines NAS Server kann ich wohl ganz zufrieden sein.

[HowTo] Openmediavault + SSL Shared Host in NGINX + owncloud App + Server Name Indication

Der Titel hört sich super kompliziert an, und das Problem was auch nicht ganz so einfach zu knacken 🙂

Was will ich eigentlich erreichen? Ich hab zu Hausen einen OpenMediaVault NAS am laufen. Hier kann man im App Prinzip Pakete nachinstallieren (teschnisch einfach ein apt-get ;)). Es gibt auch eine ownCloud app, die sich um die generelle Konfiguration von Nginx, PHP und den Pfaden kümmert. Mein Problem liegt jetzt aber darin, dass ich verschiedene SSL-Seiten zu Hause hosten möchte. und jetzt beginnt das Problem.

omv_apps

Nun habe ich mich mal näher mit OMV auseinander gesetzt. Um herauszufinden, welche Pakte im OMV-Plugin sind, habe ich einfach per dpkg die Dateien des installieren Paketes anzeigen lassen:

So sah dann das Ergebnis aus:

Für mich interessant war jetzt eben die Konfiguration des NGINX Web-Servers. Dies passiert in dieser Datei /usr/share/openmediavault/mkconf/nginx.d/owncloud.

Hier werde ich jetzt einige Anpassungen für meine Bedürfnisse vornehmen.

Virtualisierung @ Home

Immer mehr gibt es den Trend „Cloud“. Was ist die Cloud? Cloud, also Wolke ist etwas sehr undurchsichtiges. Spätestens jetzt sollten alle Alarmglocken klingeln. Ich habe für mich entschieden, dass ich den Trend des Daten „sharings“ nicht ungebremst mit machen möchte. Ich möchte weiterhin der alleinige Besitzer meiner Daten sein und auch wissen wo diese liegen.

Wie ich bereits schon früher geboggt habe, gibt es auch alternativen zum Mainstream Cloudstorage. Hier setzt ich auf ein ownCloud, gehostet in Frankfurt auf einem Filesystem mit militärischer Verschlüsselung.

Wem das immer noch nicht reicht, der hostet seine Server zu Hause. Hier kommt das Thema Virtualisierung zum Einsatz. Mittlerweile betreiben ca. 30% aller Haushalte ein NAS-System (Network Attached Storage) zu hause. Was wäre nun, wenn man eine Stromsparende CPU mit 64bit Architektur drinnen hätte? Der Stromverbrauch immer noch niedrig, aber deutlich mehr Leistung. Willkommen in 2014! Der NAS-Hersteller QNAP hat seinen neuen NAS-Systemen Intels Celeron verpasst und bietet jetzt Virtualisierung auf dem NAS an. Für mich war das Anreiz genug mit ein solches System zusammen zu stellen und das ganze einmal zu testen.

Was kam zu Einsatz?

Beim Board habe ich mich für das ASRock Q1900M M-ATX J1900 entschieden. Es hat zwar nur 2 SATA Schnittstellen aber mein OS soll ja eh auf ein USB3 Stick. Zudem hab ich noch einen Riegel mit 8GB reingepackt. Für ein NAS ABSOLUT überdimensioniert, aber für ein Virtualisierungshost notwendig. On-Top noch ein bisschen Kleinkram aus den Kramskisten und fertig.

Der Stromverbrauch mit einer 2,5″ 500GB Platte liegt unter Vollast bei 25W und einem Transcendent Extrem 780 32GB Stick!! Ok, es ist nur eine Platte im Moment drinnen, aber jetzt kommen noch 3x 6TG WD Red im RAID 5 rein. Für alle Kritiker von ext4 auf USB Sticks: Der USB Stick ist sehr schnell 210MB/s und unterstützt dynamic Level Wearing.

Nachdem das System eigentlich als reine V-Host gedacht war habe ich sehr mit der Stabilität von ProxMox VE gehardert. Zudem war der Kernel kein 3.2er womit kein USB 3 nativ unterstützt wurde.

Jetzt läuft auf dem System OpenMediaVault. Eigentlich wollte ich das NAS OS als Gast laufen lassen, aber es hat sich als Schweizer Taschenmesser herausgestellt und bietet dank VirtualBox auch eine gute Virtualisierung.

Hier noch ein paar Stats vom System. Und für alle Kritiker, das System war im Stress, bin ja nicht hier zum Waffeln backen 🙂