Lebensdauer von Flashdrives unter Debian/Raspbian/Openmediavault verbessern

Nachdem ich mittlerweile etliche Flashdrives, SSDS & SD-Karten in meinen PIs & Server verschlissen habe, dachte ich mir nun, dass es wohl Sinn macht, mich dem Thema mal etwas genauer anzunehmen.

Nach einigen Recherchen im Internet, gibt es grundsätzlich 2 verschiedene Ansätze. Zum einen den, das Haupt OS generell schreibgeschützt aufzusetzen, oder den, verschiedene Verzeichnisse nur in eine Ramdisk zu legen. Ich habe mich für den 2ten Weg entschieden. Und mein OpenMediaVault dementsprechenden gemoddet.

Ich setzte dabei das Paket fs2ram ein. Dieses ist ähnlich der fstab aufgebaut. Im Gegensatz zu einem normal tmpfs mount, können hier Struktur & Daten gesichert werden. Das Paket ist nicht im Standard Repository, und muss manuell geladen und installiert werden.

Für /tmp sollte der Eintrag in /etc/fstab wie folgt schon vorhanden sein, wenn nicht einfach einfügen zudem auch noch das „defaults,noatime“ bei dem Root-Device einrichten:

Installation von fs2Ram auf allen Platformen (ARM, X32 & X64)

Dies ist meine fs2ram.conf von OpenMediaVault:

Nach den Änderungen sollte man das System einmal durchstarten.

Falls Ihr eine Disk im System als Root-Disk habt, könnt Ihr noch mit „hdparm“ herumspielen.

 

 

 

2 thoughts on “Lebensdauer von Flashdrives unter Debian/Raspbian/Openmediavault verbessern

  1. wget gesendet …
    … HTTP-Anforderung gesendet, warte auf Antwort… 404 Not Found

    ich hätte sowieso gern eine Anleitung, wie ich zu Fuss das system auf eine ramdisk legen kann , da auch die Infos über das web-interface von openmediavault zu spärlich sind und ich mir die fstab nicht zerschiessen möchte. Sie hatte nach Ausführung nur noch die folgenden beiden Zeilen:

    # fstab von OpenMediaVault_for_BananaPRO_v2.1.img auf Banana Pro
    /swapfile1 swap swap defaults 0 0
    tmpfs /tmp tmpfs defaults 0 0

    Mit freundlichem Gruss
    Peer Leben

    1. Hallo Peer,

      der Download sollte wieder funktionieren.

      Felix

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